Der letzte Teil meiner Reise brachte mich via Mission Beach, Cape Tribulation und Port Douglas nach Cairns.

Mission Beach und die umliegenden Orte sind durch den heftigen Cyclone Yasi stark zerstört. Ich brauchte eine Weile bis ich dort eine Unterkunft für die Nacht gefunden habe. Die Besitzerin des Campingplatzes hat mir allerdings erzähle, dass sie zuversichtlich sind alles wieder aufgeräumt haben bis zum beginn der Urlaubszeit. Wo ich im letzten Post bei dem Wildgetier war: hier hat mich eine Tigersnake auf dem Campingplatz besucht. Auch ein ruhiger Zeitgenosse.
In Cape  Tribulation ist man quasi schon mitten im Urwald. Und das ist zur Abwechslung mal nicht übertrieben. Die Szenerie ist unbeschreiblich.
In Port Douglas habe ich dann drei sehr günstige Tauchgänge am Great Barrier Reef gemacht und dabei sogar einen Reef-shark gemacht. Grundsätzlich gefällt mir Port Douglas sehr gut. Hier könnte ich mir sehr gut vorstellen mal ein paar Jahre zu verbringen. Mal schauen was die Zukunft bringt 😉

Meine letzte Station war dann Cairns. Ich bin hier nur einmal durch die Stadt gegangen, habe den offenen Pool gesehen (den haben sie hier weil man im Meer wegen der Krokodile nicht baden sollte). Zu viel mehr reichte die Zeit dann aber auch nicht mehr – am nächsten Tag ging mein Flug zurück nach Melbourne.

Eine unheimlich tolle Reise liegt hinter mir, vielen Dank auch an die bekloppte die mich bis Alice Springs begleitet hat! Nach 5.300km muss dann aber auch mal ein Ende sein. Diese Ozean-Wüste-Ozean-Regenwald Sache wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

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In Alice Springs musste ich mich dann leider von meiner Reisebegleitung verabschieden, sie musste zurück nach Sydney.
Alice Springs selbst, da gibt es ‘n Museum, BP und Palmen mit Datteln dran.  Ja, kein Brüller aber wenigstens hat man’s mal gesehen.

Von Alice bin ich dann alleine über ewig lange Geraden gefahren, habe fiese Spinnen im Van bekämpft (Ich hatte mich schon schlafen gelegt als ich im Schatten des Mondlichts etwas an der Decke habe schimmern sehen..) und dann wieder die Einsamkeit genossen. Das weite Nichts. Klingt merkwürdig. Ist es manchmal, aber meist eine gute Sache.

In Townsville angekommen habe ich dann in der anbrechenden Dunkelheit der Nacht mit meiner Suppe direkt am Strand versorgt und ein Bier auf die tausenden Kilometer geöffnet. Dort habe ich dann am nächsten Tag auch endlich mal wieder Fastfood genossen (*würg*) und mich in der Sicherheit der Zivilisation gesuhlt.

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Wenige hundert Kilometer vom Uluru – Kata Tuja Nationalpark entfernt liegt der Kings Canyon.
Wir sind irgendwann gegen Mittag aufgebrochen und so am späten Nachmittag am Canyon angekommen. Wir haben uns auf dem Campingplatz  eingerichtet und sind direkt zum Canyon gefahren um uns in der Schlucht den Sonnenuntergang anzusehen. Schon hier war für mich irgendwie klar, dass der Kings Canyon mein persönliches Highlight vor Alice Springs werden würde. Es gibt hier einfach mehr zu sehen, die Farben sind vielfältiger und die verschiedenen Formen der Felsbrocken und des Canyons selbst machen den Kings Canyon zu etwas besonderem für mich.

Am nächsten Tag haben wir uns dann auf den Weg gemacht den Canyon auf dem oberen Ring zu umrunden. Mindestens vier Stunden sind hier angegeben und wir haben es unglaublicher weise geschafft uns früh in Bewegung zu setzten. Nach dem steilen Aufstieg kann man direkt einen herrlichen Ausblick genießen und wird danach nur noch normal schwitzen.
Auf halben Weg gibt es einen natürlichen Pool am ende der Schlucht der mit seinem kühlen Wasser zu einer Erfrischung einlädt. Wir sind jetzt schon mind. 3 Stunden am wandern. Es wird wohl etwas länger dauern..
Auf dem Weg zurück auf der anderen Seite des Canyons ergeben sich noch einmal tolle Aussichten auf den bereits bewanderten Teil des Canyons.
Am Ende waren wir etwa sechs Stunden unterwegs und mal wieder froh, dass wir uns an keine Zeiten einer Tour halten mussten.

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Seit meiner Abreise in Melbourne haben wir 2.700km hinter uns gebracht – Und vor uns liegt der Uluru Kata Tuja Nationalpark.

Mit den Benzinpreisen sind auch die Temperaturen gestiegen. Hier hat es endlich lauschige Temperaturen die auch Nachts nicht unter die ‘Arschkalt-Grenze’ fallen. Genau genommen war es im Auto sogar manchmal mit 35°C etwas zu warm.

Mit dem Uluru (Ayers Rock) hatten wir ziemliches Glück. Da wir Zeitlich recht felxibel waren haben wir kurzerhand ein paar Tage mehr hier verbracht als geplant. Dadurch hatten wir die Möglichkeit verschiedene Sonnenauf- und untergänge am Uluru zu erleben. Außerdem war von Sonnenschein/klarem Himmel über dunkle Wolken und Regenbogen bis Gewitter alles dabei was Wetter so zu bieten haben.
Da die genannten 35°C selbst noch nicht so wild sind, sind wir noch einmal in viert Stunden um den (***) Rock herumgelaufen, was auch irgendwie ganz ‘nett’ war 😉

Mir hat Kata Tuja (Die Olgas) jedoch besser gefallen. Der Eindruck war einfach ein anderer und wenn wir nicht schon einen länglichen Sparziergang gemacht hätten, dann hätten wir sicher diesen hier gemacht.

Übernachtet haben wir in dem angrenzendem Resort mit cooler Küche und Pool. Zudem *räusper* war es günstig *hust*..

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Mein Auto habe ich Melbourne abgeholt. Dieses mal sollte es einer von Wicked sein. Das war zu dem Zeitpunkt preislich das beste und hat seinen Dienst auch irgendwie erfüllt.Von Melbourne aus habe ich die Great Ocean Road ausgelassen (die kenne ich ja inzwischen recht gut) und bin direkt nach Mt. Gambier gefahren. Den kenne ich zwar auch schon, aber alles was danach in Richtung von Adelaide kommt hatte ich biher noch nicht gesehen.

Den Weg bis nach Adelaide habe ich alleine verbracht, aber dort habe ich dann meine Reisebegleitung bis nach Alice Springs getroffen. Zusammen sind wir dann via Port Augusta, der letzten Stadt vor dem Outback und somit auch die letzte vor Alice Springs, in Richtung Norden aufgebrochen.

Der erste größere Stopp war in Coober Pedy. Das ist eine ‘Stadt’ die fast ausschließlich wegen der Opale gegründet die hier immernoch gefunden werden. Das für uns Touristen besondere an diesem Ort ist, dass das Leben hauptsächlich unter dem Erdboden in den alten Stollen stattfindet. Dort hat man halt seine Wohnungen eingerichtet was den vorteil hat, dass man keine Klimaanlage braucht. Selbst eine Jugendherberge und eine Kirche befinden sich unter der Erde. Ansonsten gibt es hier neben vielen Löchern im Boden und entsprechenden Hügeln neben diesen Löchern nicht viel. Spannend zu sehen ist es aber allemal. Highlight: Der Campingpark hat einen kleinen Pool. Eine klasse Abkühlung!

Ich brauche wohl nicht mehr auf die Bilder hier im Blog hinweisen, oder?
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First pictures are online!
Check them out here: Gallery

More’re coming soon, but first a bit more of casual blogging 😉

Hier nur ein schneller Hinweis auf die neue Kategorie: *\o/* (Gallerie)

Hier werde ich in allerfeinster unregelmäßigkeit Bilder veröffentlichen an denen ich etwas herumgeschraubt habe.
Bisher habe ich diese Bilder auf Facebook geladen, aber irendwie erschien mir das nicht mehr als geeigneter Rahmen für die Bilder.

Zu erreichen ist die Gallerie  über die obere Leiste oder durch einen Klick hier!
Über Kommentare freue ich mich natürlich auch.

Ok ok, der letzte Eintrag ist eine Weile her. Deshalb jetzt keine Zeit verlieren: Grampians.
Im Dezember hat mich meine Schwester Kristina auf dem Rückweg von Neuseeland in Australien besucht. Ich habe sie in Warrnambool bei alten Freunden von ihr getroffen. Am nächsten Tag sind wir dann zusammen via Mt. Gambier in die Grampians gefahren. Das ist ein Nationalpark in Victoria recht nahe der Grenze nach South-Australia. Wir haben uns da also alles fleißig angesehen und haben die Nacht in einem Backpackers in Halls Gap verbracht. Kristina war übrigends ein hervorragender Guide – Sie war hier vor gut fünf Jahren schonmal und konnte mich somit ziemlich gut rumführen. Am nächsten Tag haben wir uns dann in aller Frühe auf einen Berg gescheucht um die sagenhafte Aussicht über das ansonsten flache Land zu genießen. Zurück ging es dann via Dunkheld und Warrnambool an der Great Ocean Road entlang nach Lorne. Wir haben also ein echt schönes, langes Wochenende verbracht.
Danke 😉

*\o/*

Meeehr Bilder..

 

 

Wie erwähnt haben wir auf Koh Tao viele Reisende kennengelernt. Irgendwie ergab es sich dann, dass wir entgegen Steves und meinen urspünglichen Plänen, alle zusammen Tickets für die Fähre nach Koh Phangan gekauft haben um zu der zufällig zu der Zeit stattfinden Full Moon Party zu gehen.

Auf Koh Phangan haben wir uns dann ersteinmal einer abenteuerlichen Fahrt über die unglaublich steilen Berge der Insel hingegeben um dann im Ort in dem die Full Moon Party stattfindet, eine Unterkunft zu suchen. Eine großartige Aufgabe bei der Hitze. Die Mühe hat sich aber gelohnt, nach einigen Stunden hat unsere Gruppe die fünf Bungalows nahe der Stadt bezogen. Die erste Zeit haben wir mit Poolparty, Pre-Full Moon Party und testen der Lokale verbracht. Auf dem Speiseplan stand für mich nach drei Wochen Thai-Food endlich auch mal wieder ein guter Burger. Yaaaaahm!

Am Abend der Party sind wir dann wieder zum Hauptstrand gegangen und haben versucht als Gruppe zusammen zu bleiben. Wir sind zu einer Freundin die direkt im Ort ihr Bungalow hatte und haben uns mit fluoreszierenden Farben bemalt, haben entsprechend leuchtende Kleidung gekauft und haben uns dann auf den Weg zum ersten Eimerchen am Strand gemacht. Nach einiger Zeit mit lauter, elektronischer Musik, Thai-Whisky-Coke und tanz sind wir weiter gegangen zur berühmt-berüchtigten “Mushroom-Shake-Bar”. Das ist eine Bar in der man einen Cockail mit Magic-Mushrooms (das sind getrocknete Pilze die halluzinogene Reaktionen auslösen – man sieht Dinge die nicht da sind..) bekommt. Ich konnte mich problemlos zurückhalten, hatte meinen Spaß mit denen die es probiert haben. Ein Australier der mit uns unterwegs war sage später, dass er seine Schuhe nicht mehr finden konnte weil er nur Farbpunkte auf dem Boden sehen konnte wo eigentlich seine Schuhe zu sehen sein sollten. Er hat daraufhin zwei unterschiedliche Flip-Flops angezogen. Ein Endländer sagte am nächsten Tag, dass er vor sieben am Morgen nicht schlafen konnte weil sich bei Ihm alles gedreht hat und er sich am Bett festhalten musste. Ich selbst habe erstaunlich klar den Sonnenaufgang erlebt, immernoch beschallt von schneller Musik, tanzend auf den Tischen mit einer Gruppe aus Polen und Engländern. Den Weg ins Bett fand ich gegen 9.. Sehr ..ähm.. spannende Nacht.

Am nächsten Tag haben wir uns ein vernünftiges, Amerikanisches Frühstück gegönnt und haben die Rückreise für den nächsten Tag geplant. Nach der Party gab es unsere Gruppe nicht mehr. Alle haben sich auf in verschiedene Richtungen gemacht. Auch Steve wollte noch einmal zurück in Richtung Krabi, während ich noch einmal nach Koh Tao wollte bevor es auch für mich zurück nach Bangkok ging. Auf Koh Tao habe ich noch drei unglaublich tolle Tauchgänge gemacht, habe noch zwei Partynächte am Strand mit einem Engländer verbracht der auch auch zuvor schon auf Koh Tao war und mit uns nach Koh Phangan gekommen war. Außerdem haben wir noch zwei quirlige Engländerinnen kennengelernt mit denen wir dann in alter Gewohnheit zu den leckeren Thai-Restaurants gegangen sind. Danach habe ich noch zwei nächte in Bangkok verbracht und bin dann zum Flughafen um endlich zurück nach Australien zu fliegen.

An dieser Stelle muss dann auch mein Thailand-Abenteuer enden. Es war eine unglaublich gute Erfahrung in eine völlig andere Kultur einzutauchen (Ja, Kultur. Auch wenn es sich bisher sehr Partylastig anhörte, so haben wir doch auch sehr viel Unternommen und kennengelernt). Ich bin so froh die vielen Reisenden kennengelernt zu haben und mit Ihnen diese Erfahrungen machen zu können. Eine Reiseerfahrung steht und fällt doch auch irgendwie mit Menschen die man auf seiner Reise kennenlernt. Froh bin ich auch den Tauchkurs gemacht zu haben. Anders als beim Schnorcheln taucht man so völlig in eine andere Welt ein, statt nur “darüber” hinweg zu gleiten. Eine andere Erfahrung der besonderen war Phuket. Das Vegetarische Festivall hat so unglaublich viele geschmackliche Facetten bereit gehalten – es hat meinen Horizont über Thai-Food extrem erweitert. Auch wenn ich es nicht geschafft habe den offenbar komplett anderen Teil Thailands zu bereisen (der Norden), so war es doch rundum eine gelungene Reise. Ich freue mich darauf irgendwann einmal zurück nach Thailand, in den Norden, zu reisen. Ich freue mich auch den ein oder anderen Reisenden hier in Australien wieder zu sehen.

🙂

Bilder..

Koh Tao ist eine kleine Insel im Süden Thailands. Sie ist bekannt für unzählige Tauchschulen und eine gewisse Ruhe. Nach einer langen Reise von Phuket, inklusive einer Übernachtung auf Koh Samui, sind wir endlich auf Koh Tao angekommen. Den Weg vom Pier zum Hostel haben wir locker zu Fuß zurück gelegt – etwa 30min. Das Hostel ist eher rudimentär, dafür sind die Matratzen bequem, es gibt manchmal warme Duschen und freies W-LAN.

Bevor ich nach Koh Tao gekommen bin habe nie ernsthaft über einen Tauchkurs nachgedacht. Aber mit Hinblick auf das Great Barrier Reef in Australien und den günstigen Preisen in Thailand habe ich mich dann doch entschieden einen Tauchkurs zu machen. Nach etwas umschauen haben wir uns dann für den Tauchladen entschieden zu dem auch unser Hostel gehört. Das hatte den Vorteil, dass wir während des Kurses kostenlos im Hostel schlafen konnten. Zusätzlich haben wir noch einen 100 Baht Verzehrgutschein je Kurstag rausgeholt. 100 Baht, das sind etwa 2,50Euro. Genug für ein Abendessen oder 1.5 Bier 😉

Wir haben also am nächsten Tag direkt mit dem Kurs begonnen. Ein paar Videos angesehen, etwas mit dem Lehrer die Videos diskutiert, im Pool ein paar Grundlagen geübt.. Die nächsten Tage haben wir hauptsächlich im Meer verbracht und den Lehrgang genossen. Nach dem Basiskurs dachten wir uns, dass es das ja noch nicht sein kann. Also haben wir kurzerhand noch den Vortgeschrittenenkurs gebucht. Wir sind auf 28 Meter hinab getaucht, sind Nachts mit einer Taschenlampe bewaffnet getaucht und haben Baracudas beim Jagen zugesehen, sind durch einen Parcours getaucht und sind mit Kompas und Karte geschwommen. Während Steve sich um die Bestimmung der Fische gekümmert habe, habe ich eine Kamera in die Finger bekommen und mich mit “auf-der-Stelle-schweben-und-fokusieren” abgekämpft.

Ich bin letztendlich sehr froh, dass ich den Kurs auf Koh Tao gemachte habe.

Neben dem ganzen Getauche haben wir uns natürlich auch im Feiern verstanden. Sind Nachts zur Strandbar, haben Eimerweise getrunken (das war natürlich weinger schlimm als es jetzt vielleicht klingen mag – Ein Eimer entspricht vermutlich etwa drei Longdrinks..), Feuerschows gesehen und auf Sandbänken zur Musik getanzt. Im Hostel haben wir unheimlich viele Leute kennen gelernt. Das endete damit, das wir zu Zehnt zu den Restaurants zum Abendessen gegangen sind und das Lokal entsprechend umgebaut werden musste um uns an einen Tisch zu bringen. Mit denen sind wir dann naürlich auch in schöner Regelmäßigkeit zur Strandbar.. Es ist ja schließlich Urlaub! Yeeeehwww 😀

Bilder? Hier!